Alles Gute zum neuen Jahr!

Allen Freunden dieses Blocks und den Fans der „Hans Beimler“ wünsche ich alles Gute für 2013!

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Endspurt vor der Veröffentlichung

Noch sechs wochen und dann steht mein Buch in den Buchläden.

Vom Verlag hatte ich kurz vor Weihnachten die endgültigen Druckdateien für den Text und den Umschlag bekommen. Bei der Kurzbeschreibung auf der 4. Umschlagseite hatte sich noch ein Fehler eingeschlichen. Aber die Kollegen vom Verlag waren schnell gewesen und konnten das Problem beseitigen. Jetzt freue ich mich schon darauf, die ersten Papier-Exemplare in die Hand zu bekommen.

Wie ich heute auf amazon gesehen habe, muss es auch schon Vorbestellungen geben, denn „Gekapert“ hat bereits einen Verkaufsrang.

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Verlosung für Leserunde startet

Seit gut zwei Jahren bin ich in der Lese-Community „Buchgesichter“ Mitglied. Besonders gefällt mir dort, dass die Mitglieder – überwiegend literaturhungrige Leser aller Altersstufen – dort offen über Bücher aller Art diskutieren. Mit „Gekapert“ habe ich wieder einmal die Möglichkeit, auch ein wenig im Mittelpunkt zu stehen. Mein Verlag hat 20 Manuskripte bereitgestellt, die ab heute unter die Buchgesichter verlost werden. Ab 06.01.13 startet dann die Leserunde, bei der ich mit den Buchgesichtern über mein Buch diskutieren kann.

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Das doppelte Lottchen

Können zwei Bücher, die annähernd gleichzeitig erscheinen, den gleichen Titel haben? Bis vorgestern hätte ich ganz klar gesagt: „Nein!“ Aber das Leben weiß es besser.

Gestern Abend stieg ich in Frankfurt aus dem Flieger, der mich binnen 11:20 Stunden aus Shanghai ins heimatliche Deutschland zurückgebracht hatte. Also war ich für einen halben Tag telefonisch nicht erreichbar gewesen. Ich schaltete mein Handy ein und fand drei verpasste Anrufe vor – einer von meiner Lektorin Claudia Senghaas und zwei von meiner Frau Iris. Claudia war gerade nicht zu erreichen gewesen, also rief ich meine Frau. Ich solle unbedingt Claudia anrufen – es gebe Problem mit dem Titel „Gekapert“. Mich erfasste Panik; so kurz vor dem Erscheinen noch das – immerhin haben Verlag und ich wochenlang um den Titel gerungen. Und ausgerechnet jetzt muss Claudia wohl in einer Besprechung sein, weil sie nicht ans Telefon geht.

Ich muss wieder ins Flugzeug nach Bremen. Das hat Verspätung und kommt erst eineinhalb Stunden später, um 22:30 Uhr, an. Und jetzt erreiche ich endlich auch Claudia. Schon nach wenigen Worten fällt mir ein Stein vom Herzen – der Titel meines Buches ist nicht gefährdet! Claudia berichtet das Wichtigste: Der Suhrkamp-Verlag will im Frühjahrsprogramm 2013 auch einen Roman mit dem Titel „Gekapert“ rausbringen. Aber! Wir haben die älteren Titelrechte. Mein Verlag will sich mit Suhrkamp einigen, damit der andere Roman auch den Titel behalten kann. Ob ich etwas dagegen habe? Natürlich nicht, wenn der Verlag das regelt. Mir war halt nur wichtig, dass mein Buch mit „Gekapert“ betitelt ist.

Nun bin ich mal gespannt, was daraus wird.

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Erste Wehen

 Endlich ist es soweit – erste Wehen kündigen das Erscheinen meines Thrillers „Gekapert“ an. Der Verlag hat es im Verzeichnis „Lieferbarer Bücher“ eingetragen und bei den ersten Online-Händlern, wie z. B. amazon, kann es vorbestellt werden.

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Ein Tag für die „Hans Beimler“

Jetzt steht der Termin fest, an dem mein „Gekapert“ seine Buchtaufe erleben wird. In der vergangenen Woche gab es eine Besprechung im HTM Peenemünde, bei der wir die Eckpunkte der Veranstaltung abgestimmt haben. Gewissermaßen soll der Nachmittag der Start der „Hans Beimler“ in eine neue Zukunft sein. Ihr wollt dabei sein – uns würde es freuen.

Und hier in Kürze das Wichtigste, was ihr wissen müsst:

Samstag 09.03.201314.00 Uhr im Historisch-Technischen Museum in Peenemünde

Aus Anlass der Buchmesse in Leipzig (14. bis 17.03.13) lädt das HTM alle Marine-Freunde zu einem abwechslungreichen Nachmittag in Peenemünde ein! Unter dem Motto:

“Ein Tag für die Hans Beimler“

will das Museum die Besucher über zukünftige Nutzungsmöglichkeiten informieren, in dem das Schiff “Hans Beimler” eine herausragende Stellung einnehmen wird. Im Rahmen des unterhaltsamen Nachmittags erlebt mein Ostsee-Thriller “Gekapert” seine Buchtaufe – in dem Buch glänzt die “Hans Beimler” in der Hauptrolle. Und da das Buch aktuelle Fragen der deutschen Sicherheitspolitik berührt, können die Gäste mit Experten darüber diskutieren. Wer sich den Fragen stellt? Wird noch nicht verraten.

  

Ablauf:

14.00 Uhr: Begrüßung durch den Geschäftsführer des Museums Herrn Michael Gericke
14.10 Uhr: Übergabe einer Bücherspende (500 Stück) durch Frau Claudia Senghaas

14.30 Uhr: Schiffsbesichtigungen (mit Führung) auf der “Hans Beimler” und dem Museums-U-Boot

15.00 Uhr: Preesegespräch zum Buch “Gekapert” und zur Zukunft der “Hans Beimler” im HTM Peenemünde

16.00 Uhr: Buchtaufe “Gekapert”

16.30 Uhr: Podiumsdiskussion “Wie sicher sind Deutschlands Seegrenzen?”

18.00 Uhr: Gemütliches Beisammensein in der “Alten Wache”

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Vergangenheit trifft Gegenwart (und Zukunft)

In dieser Woche traf Vergangenheit auf Gegenwart.

Am Mittwoch weihten Bundeskanzlerin und Bundespräsident in Berlin ein Denkmal für die von den Nazis ermordeten Roma ein. Nur einen Tag später fuhr Bundesinnenminister Friedrich nach Luxemburg, um mit seinen Amtskollegen zu beraten, wie (besonders) den heute lebenden Roma der Zugang nach Deutschland erschwert werden kann. Zwei Tage öffentlicher Aufmerksamkeit, und dann zog die Medienkarawane weiter – Schrepp-Affäre, US-Wahlkampf und Nebeneinkünfte der Abgeordneten sind ersprießlicher, appetitlicher als ein geknechtetes und diskriminiertes Volk vom Rande Europas.

Es ist einfach, die Roma in ihr Elend zurückzustoßen. Aber wie lange geht das? Wann wird ihre Not so groß, dass sie ein willfähriges Werkzeug von Terroristen werden? Wie lange wird es dauern, bis meine Fiktion aus „Gekapert“ bitterer Ernst wird? Schon meine Recherchen zum Buch haben mir gezeigt, dass da Menschen sind, denen unverschuldet großes Leid angetan wird. Und ich bin froh, ihr Los in Einzelschicksalen transparent zu machen.

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Das Cover

Da ist es, das Cover – das Gesicht meines Buches:

Das Cover ist eines von den beiden Verlags-Entwürfen, die mir gefallen haben (vgl. Beitrag vom 15.08.12), zu dem ich anfangs aber noch Bedenken hatte. Zusammen mit dem Verlag hatten wir im September noch einige Diskussionen geführt und das Für und Wider abgewogen. Ich hatte sogar noch einmal zwei neue Ideen (eine davon das Cover mit der Piratenflagge) eingebracht. Aber im Austausch der Argumente habe ich mich letztendlich überzeugen lassen und stehe jetzt auch voll und ganz hinter dem endgültigen Gesicht meines Buches. Ich bin meinem Verlag da richtig dankbar, dass die Kollegen immer wieder das Gespräch suchen und nicht einfach von ihrem Recht Gebrauch machen und das Cover über den Kopf des Autors hinweg festzulegen. Ein solches Vorgehen soll in anderen Verlagen üblich sein.

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Wenn nichts passiert, passiert nichts!

 

Ist das Seesicherheitsgesetzt zu Grabe getragen? 

In den vergangenen Wochen hatte ich die eine und andere Gelegenheit mit der Politik in Berlin zu sprechen. Die Politiker mögen es ja nicht, wenn man von der Politik spricht und damit verallgemeinert. Aber in der Frage der Sicherheit an den deutschen Seegrenzen sind sich die Damen und Herren im Bundestag einig: Wenn nichts passiert, passiert nichts! Die heren Ziele zur Verabschiedung eines Seesicherheitsgesetzes sind vergessen. Die Gesprächspartner, auf die ich getroffen bin, haben mir einhellig bestätigt: „Egal, welche Parteien in der nächsten Bundesregierung vertreten sein werden, das Thema Sicherheit gegen Terroranschläge wird mitnichten in einem Koalitionsvertrag zu finden sein.“

Um von der heiklen Lage abzulenken, musste ich mir wieder Vorträge anhören, wie viel Deutschland doch mit den Auslandseinsätzen gegen den internationalen Terror unternimmt. Ich hielt dann dagegen: Es habe nichts miteinander zu tun hat, wenn Fregatten unter deutscher Flagge am Horn von Afrika Piraten jagen, den selben Kampfschiffen vor der Heimatküste aber jegliche Befugnisse zum Eingreifen in Gefahrensituationen fehlen. Meine Gesprächspartner stimmten mir sogar in meiner Einschätzung zu, dass sich die Lage nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren vom Sommer dieses Jahres noch verschlechtert hat. Bis zu dieser Entscheidung wäre es noch möglich gewesen, dass ein beherzter Verteidigungsminister vom Schlage eines Peter Struck den Einsatz von Waffen gegen einen Terrorangriff hätte befehlen können (um anschließend die Konsequenzen zu tragen). Selbst dieser Weg ist jetzt verlegt, da eine Entscheidung der gesamten Bundesregierung notwendig ist. Übrigens auch darin waren sich meine Gesprächspartner einig: Eine solche Entscheidung binnen weniger Stunden zu bekommen, halten alle für nahezu unmöglich.

Eins hat mich dann doch nicht überrascht: Ich bin immer gebeten worden, niemanden zu zitieren. Warum wohl?

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Endlich fertig

 

Genau 132 Tage vor dem Erscheinen von „Gekapert“ konnte ich den Text jetzt endlich (als fertig) freigeben. Nachdem dieser Punkt bereits im Frühsommer erreicht worden war, hatten wir (meine Lektorin und ich) das Manuskript ja noch einmal überarbeiten müssen – das Bundesverfassungsgericht hatte mit seiner Präsidiumsentscheidung zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren veränderte gesetzliche Grundlagen geschaffen, die unmittelbaren Einfluss auf „Gekapert“ hatten. Und da wir dem Leser eine spannende Handlung auf der Grundlage der aktuellen Sicherheitslage in der Bundesrepublik anbieten wollen, mussten wir noch einmal ran an den Text.

Vor allem möchte ich die Gelegenheit hier nutzten, um meiner Lektorin Claudia Senghaas recht herzlich Dank zu sagen. Mit großem Engagement und unermüdlicher Hartnäckigkeit hat sie das Manuskript immer und immer wieder gelesen, um selbst die kleinsten Fehler aufzuspüren. Manch einer von meinen Autorenkollegen ist froh darüber, wenn sein Lektor das Manuskript schon nach ein oder höchstens zwei Lektoratsdurchgängen als erledigt beiseite legt. Mir geht es da ganz anders. Ich bemühe mich natürlich auch, beim Verlag ein „perfektes“ Manuskript abzugeben. Aber ich bin Autor und kein Lektor. Lektroen haben einen ganz eigenen Blick auf Texte – hinterfragen kritischer. Und je öfter sie das tun, umso besser wird das Buch. Wenn diese meine Überzeugung zutreffend ist, haben wir, liebe Claudia, ein (nahezu) perfektes Buch geschaffen. Wollen wir hoffen, dass das die Leser ab dem kommenden Februar ebenso sehen.

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